Feng Shui, die stille Selbstführsorge!
- vor 9 Stunden
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Nach Jahrhunderte langer Erforschung von Feng Shui, ist in den östlichen Hemisphären bekannt, dass die Umgebung nicht nur auf Körper, Geist und Gesundheit, sondern auch auf Partnerschaften und Geldfluss Auswirkung hat. Nicht zuletzt sogar auch darauf, wie rebellisch die Kinder sind.
Wir verbringen einen großen Teil unseres Lebens in unseren Räumen. Unsere Wohnung, unser Haus oder unser Arbeitsplatz sind nicht nur Orte, an denen wir uns aufhalten – sie können beeinflussen, wie wir uns fühlen, wie gut wir schlafen, wie konzentriert wir sind und ob wir zur Ruhe kommen.
Feng Shui ist eine jahrtausendealte chinesische Lehre von der harmonischen Gestaltung unserer Lebensräume. Im Mittelpunkt steht die Vorstellung, dass alles von Lebensenergie – dem sogenannten Qi – durchdrungen ist und dass unsere Umgebung diese Energie unterstützen oder behindern kann.
Unsere Umgebung wirkt auf unser Nervensystem.
Auch aus heutiger Sicht ist gut nachvollziehbar, weshalb unsere Umgebung einen so starken Einfluss auf unser Wohlbefinden haben kann. Räume vermitteln unserem Gehirn ständig Informationen: Ist es ruhig oder laut? Übersichtlich oder chaotisch? Hell oder dunkel? Fühle ich mich geschützt oder beobachtet? Gibt es Rückzugsmöglichkeiten?
Ein überfüllter, unruhiger Raum kann beispielsweise das Gefühl von Überforderung verstärken. Ein klar strukturierter und angenehmer Raum kann dagegen Ruhe und Orientierung vermitteln.
Feng Shui betrachtet genau diese Wechselwirkung zwischen Mensch und Raum. Die Gestaltung soll den Menschen nicht dominieren, sondern ihn dabei unterstützen, sich sicher, geborgen, lebendig und im eigenen Leben angekommen zu fühlen.
Die wichtigste Regel: Ordnung schafft Raum – auch innerlich
Ein wichtiger Aspekt des Feng Shui ist die bewusste Reduktion. Dinge, die wir nicht mehr benötigen, können losgelassen werden. Dadurch entsteht nicht nur äußerlich mehr Platz.
Viele Menschen erleben, dass sich mit weniger Gegenständen auch das eigene Empfinden verändert. Der Blick wird ruhiger, Räume wirken großzügiger und die tägliche Reizüberflutung kann abnehmen.
Man könnte sagen: Wenn wir unseren Raum verändern, verändern wir auch die Informationen, die unser Nervensystem jeden Tag empfängt.
Im Feng Shui spielt der freie Fluss des Qi eine zentrale Rolle. Räume sollten weder zu vollgestellt noch völlig unbelebt sein. Wege, Türen und Übergänge haben dabei eine besondere Bedeutung.
Eine Wohnung, in der man sich intuitiv gut bewegen kann, wirkt häufig offen und einladend. Wenn Möbel dagegen Wege versperren oder Räume sehr eng und unübersichtlich sind, kann sich auch das eigene Empfinden entsprechend verändern.
Dabei geht es nicht darum, die Wohnung nach einem starren Schema einzurichten. Viel wichtiger ist die bewusste Wahrnehmung: Wo fließt etwas – und wo fühlt es sich blockiert an?
Auch Licht, Farben und natürliche Materialien spielen eine wichtige Rolle. Natürliches Licht kann Räume lebendig und freundlich wirken lassen. Holz, Pflanzen, Naturmaterialien und angenehme Oberflächen können eine Verbindung zur Natur herstellen.
Farben wiederum können unterschiedliche Stimmungen unterstützen. Während sanfte, natürliche Farbtöne häufig beruhigend und neutral wirken, können kräftige Farben gezielt Energie und Lebendigkeit in einen Raum bringen. Akzente mit Farben können schlechte Energien abschwächen und gute Verstärken.
Warum Feng Shui so ganzheitlich wirken kann?
Der besondere Ansatz des Feng Shui liegt darin, dass der Mensch nicht isoliert betrachtet wird. Körper, Psyche und Umgebung stehen miteinander in Beziehung.
Wir reagieren auf Licht, Geräusche, Farben, Gerüche, Raumaufteilung, Ordnung und Materialien. Gleichzeitig verbinden wir Räume mit Erinnerungen und Emotionen. Ein bestimmter Raum kann uns beispielsweise Sicherheit geben, während ein anderer unbewusst Stress auslöst.
Feng Shui macht diese Zusammenhänge bewusst.
Es geht deshalb nicht darum, dass ein bestimmter Gegenstand automatisch Glück, Liebe oder Wohlstand „bringt“. Vielmehr kann die bewusste Gestaltung eines Raumes dabei helfen, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und die Umgebung entsprechend auszurichten.
Es lohnt sich, einmal ganz bewusst durch die Wohnung zu gehen.
Wo fühle ich mich sofort wohl? Wo kann ich tief durchatmen? Welcher Raum gibt mir Kraft? Wo fühle ich mich unruhig oder eingeengt? Welche Dinge gehören noch zu meinem heutigen Leben?
Um jedoch wirklichen tiefen Aufschluss zu bekommen, ist tatsächlich eine Fengs Shui - Beraterin nötig. Denn wie die Räume am besten für Dich wirken können, hängt auch beispielsweise von Deinem Geburtshoroskop ab und kann sich sogar in manchen Traditionen Jahr für Jahr ändern.
Feng Shui bedeutet letztlich, eine bewusste Beziehung zur Umgebung aufzubauen, in dem wir leben.
Der Raum in dem wir uns befindet beeinflusst uns sogar tief im Unterbewusstsein und diese Eindrücke begleitet uns jeden Tag. Und wenn ein Raum uns dabei unterstützt, zur Ruhe zu kommen, aufzutanken, klarer zu werden und uns wohlzufühlen, kann er zu einem wichtigen Bestandteil unserer persönlichen Lebensqualität werden, ja sogar unsere essenziellsten Bedürfnisse wie Gesundheit, Partnerschaft und Wohlstand tiefgreifend unterstützen.
Ein harmonischer Raum um sich herum zu kreieren kann wie eine stille Form der Selbstfürsorge sein – jeden Tag, ganz selbstverständlich.
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